Das Fest der Wintersonnenwende

Das Fest der Wintersonnenwende findet am 21.12. statt.

Es ist die längste Nacht des Jahres und die Sonne hat den niedrigsten Stand am Himmel.

Die Wintersonnenwende ist ein astronomisches Ereignis, welches früher, wie auch heute noch von vielen Kulturen gefeiert wurde. Beim Fest der Wintersonnenwende feierte man den Tod des alten Jahres und die Geburt des Neuen. Als Auftakt wurde in der Nacht ein großes Feuer entzündete, welches das wiederkehrende Licht symbolisierte. Es wurde auch das Geburtsfest der Sonne bzw. Julfest genannt.

Das Julfest war ein wichtiger Abend vor den 12 Rauhnächten.

Die Rauhnächte wurde als heilige Nächte bezeichnet, in denen man verschiedene Rituale im Kreis der Familie vollzog. Man hielt die Geschehnisse jeder einzelnen Nacht fest und deutete sie symbolisch für einen Monat des folgenden Jahres.

Die Träume sollten in diesen Nächten Aufschluß darüber geben, was im kommenden Jahr passieren wird. Es wurden in diesen Nächten auch Orakel befragt, die Auskunft über die Zukunft gaben. Dieser Brauch hat sich z.B. im Bleigießen zu Silvester erhalten.

Das Fest der Wintersonnenwende nannte man auch die Perchten-Nacht, die man heute noch an manchen Orten in Österreich und auch Bayern mit Perchtenläufen feiert. Die Perchtenläufe sind lärmenden Umzüge mit Teufelsmasken und in Fellkostümen. In dieser Nacht sollte nun endgültig die Dunkelheit mit allen bösen Geister vertrieben werden. Den lärmenden Perchtenläufen setzte das Christentum im Mittelalter die Umzüge der Sternsinger entgegen.

Nach altem Brauch wurden im katholischen Deutschland am Epiphanienfest, dem 6. Januar, der Erscheinung des Herrn, die Häuser gesegnet, oft in Verbindung mit dem Besuch der Sternsinger.

Heute wird das Fest der Wintersonnenwende immer noch  in vielen Orten gefeiert. Es ist die Zeit des Wandels und des Neubeginns, in der wir Altes loslassen und das Neue willkommen heißen.

So entstand das Ritual, dass man seine Wünsche und Sorgen dem Feuer zu übergeben kann. Dabei schreibt man seine Wünsche auf einen Zettel, steckt ihn in eine Papiertüte und kann dazu noch wunderbar duftende Kräuter zufügen. Die Wunschtüte übergibt man dann dem Feuer, so dass sich die Wünsche dort transformieren können. Ab diesem Moment darf sich eine höhere Instanz um das Gelingen der Wünsche kümmern.

Wenn Sie Fragen zur Wintersonnenwende haben, dann rufen Sie mich gerne an oder schreiben mir eine Mail.